Dekompressionskrankheit

Dekompressionskrankheit:

Die Dekompressionskrankheit, die auch Taucherkrankheit oder Caissonkrankheit genannt wird, spielt beim Tauchen eine entscheidende Rolle.

Durch zu rasches Absinken des Außendrucks hervorgerufene Schädigung des Körpers, die sich sofort oder auch erst Stunden später bemerkbar macht.

Ursache: Durch den schnellen Druckabfall werden die im Blut gelösten Gase (vor allem Stickstoff) in Form von Gasbläschen frei, die kleine Blutgefäße verstopfen (Gasembolie) oder auch direkt das Gewebe schädigen können. Betroffen sind vor allem Lunge, Herzmuskel, das Innenohr und das Zentralnervensystem.

Anzeichen: Bends, Hautrötungen, Hautjucken -> siehe Typ 1 und Typ 2

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Behandlung: Sauerstoffbehandlung, medizinischer Notruf, Druckkammerbehandlung

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Typ 2 Symptome

Unter Typ 2 werden alle ernsteren Erscheinungen der Dekompressionskrankheit zusammengefasst. Es sind das ZNS (Zentrales Nervensystem) und/oder die Atmung betroffen:

      Atemstörung mit Luftnot und Schmerzen hinter dem Brustbein und Hustenreiz

Sensibilitätsstörungen in den Extremitäten (Kribbeln, Taubheitsgefühl)

Schwindel, Seh-, Hör- und Sprachstörung

Ausgeprägte Müdigkeit

Engegefühl in der Brust

Querschnittslähmung

Halbseitenlähmung

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Unterschied zwischen Typ 1 und Typ 2

Bei Typ 1 ist der Schmerz das einzige Symptom, bei Typ 2 treten auch Funktionsstörungen des Körpers auf, z.B. im ZNS (Zentrales Nervensystem).

Anmerkung:
Bei Typ 1 ist der Schmerz das Leitsymptom. Er kann in den verschiedenen Geweben auftreten und ist die Folge von lokaler Gewebsschädigung durch Gasblasenbildung. Typ 2 umfasst alle ernsteren und lebensbedrohlichen Erscheinungen. Hierbei sind das ZNS (Hirn, Rückenmark) und/oder die Atmung betroffen. Heutzutage unterscheidet man z.T. nicht mehr Typ 1 und Typ 2, sondern nach denn klassifizierten Erscheinungsbild der Symptome.