Begriffserklärung
Inertgase:
Gase, die im Blut nur in gelöster Form und nicht an die roten Blutkörperchen
gebunden vorkommen.
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Sauerstoffsysteme:
Einfache Systeme mit konstanter Dosierung
O2 Kreislauf Systeme mit CO2 Absorber (Wenoll System)
Demand Systeme
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Essoufflement:
Außer Atem geraten
Reiz zum Einatmen kommt vor der gründlichen Ausatmung
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Bends:
Schmerzhafte Gasblaseneinschlüsse in den Gelenken mit heftigen, stechenden
Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen als Folge eines Dekompressionsunfalls.
Bends gehören zu den DCS-Symptomen Typ 1 (Schmerzen ohne weitere Symptome)
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Mikrobläschen:
Extrem kleine Gasblasen; in der Dekompressionstheorie Bezeichnung für Stille
Blasen. Diese Blasen führen zu keinen Symptomen, können aber Keime für
größere Blasen sein.
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Hyperthermie:
Überwärmung des Körpers gegen die Tendenz
des Wärmeregulationszentrums (im Gegensatz zum Fieber), d.h. bei zu starker
Wärmezufuhr (z.B. durch Wärmeeinstrahlung, im heißen Bad) oder bei starker
Wärmebildung (durch starke körperliche Belastung) ohne hinreichende
Möglichkeit zur Wärmeabgabe. (vergleichbar Hitzeschlag)
Behandlungen: - viel trinken und Körper kühlen
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Hypothermie:
Unterkühlung des Körpers. Wird
unterschieden in Phase 1,Phase 2 und Phase 3.
Phase 1 ist eine leichte Unterkühlung.
Absinken der Rektaltemperatur bis auf 34°C, Kältezittern (heftiges
Durchschütteln des gesamten Körpers), Schmerzen in den Extremitäten,
Angstgefühle, Stresssituation (erhöhter Luftverbrauch), ein beschleunigter
Stoffwechsel, Blutdruckerhöhung und Steigerung der Pulsfrequenz, Taubheit
und/oder Gefühllosigkeit, Fleckige Haut sowie Blässe und blaue Extremitäten.
Phase 2 ist das absinken der
Kerntemperatur auf 33.27°C. In der Phase 2 lässt die Schmerzempfindung und
Wahrnehmungsfähigkeit nach. Es hört auch das Muskelzittern auf. Bewegungs-
und Koordinationsstörungen, Beginnende Muskelstarre mit Lähmungen,
Herzrhythmusstörungen, erschwerte Atmung.
Phase 3: Bewusstlosigkeit / Koma
Beeinflussbar durch: Alkoholgenuss.
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Kohlenstoffmonoxidvergiftung:
Anzeichen: Kopfschmerzen, Verwirrung,
Bewusstlosigkeit
Behandlungen: frische Luft und
Sauerstoffbehandlung
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Hyperkapnie:
Erhöhter Stickstoffpartialdruck im
arteriellen Blut (Phänomen des Tiefenrausches)
Sparatmung und Überanstrengung
Anzeichen: erhöhte Atmung, Kopfschmerzen,
übermäßiges schwitzen, Erschöpfung und allgemeines Unwohlsein.
Beim Tiefenrausch: Euphorie und Glücksgefühle sowie Gleichgültigkeit
Behandlungen: Halte an, atme langsam und
bekomme Kontrolle über die Atemfrequenz.
Beim Tiefenrausch aufsteigen.
Sauerstoffbehandlung
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Hyperoxie:
Sauerstoffübersättigung bzw.
Sauerstoffvergiftung
Behandlungen: Sauerstoffpartialdruck
senken durch Aufsteigen in geringere Tiefen
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Hypothermie:
Unterkühlung
Behandlungen: Körper aufwärmen durch
decken und lau warme Getränke.
Nicht zu starke äußerliche Wärme zuführen!!!
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Hypoxie:
Herabgesetzter Sauerstoffpartialdruck im
arteriellen Blut; auch verminderte bis unzureichende Sauerstoffversorgung
der Körpergewebe.
Anzeichen: Müdigkeit, Verwirrung und
Konzentrationsschwäche, bläuliche Lippen, Ohnmacht
Behandlungen: Sauerstoffbehandlung und
sofortige ärztliche Hilfe
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Hypokapnie:
Verminderter Kohlendioxidpartialdruck im
arteriellen Blut, z.B. bei Hyperventilation
Behandlungen: Atmen aus einer Tüte
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Lipoidpneumonie:
Wird durch einatmen von Luft, die mit Öl
verunreinigt ist, hervorgerufen.
Behandlungen: ärztliche Behandlung
unumgänglich
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Wie vollzieht sich die Stickstoffaufnahme
im Körper?
Die Lösung des Stickstoffs im Körper
verläuft in einigen Geweben schneller als in anderen. Sie ist neben anderen
Faktoren auch abhängig von der Durchblutung der Gewebe.
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hyper lateinisch: über
hypo lateinisch: unter