Schall

Der Schall unter Wasser...

Der Schall hat im Wasser eine andere Ausbreitungsgeschwindigkeit als in der Luft. Welche Auswirkungen hat dieses beim Tauchen?

Wie groß ist die Schallgeschwindigkeit im Wasser?

Über Wasser lässt sich die Richtung einer Schallquelle dadurch feststellen, dass jedes Ohr unabhängig vom anderen die Schallquelle wahrnimmt. Durch die zeitlich unterschiedlich auftreffenden Schallwellen kann die Richtung der Schallquelle festgestellt werden. Im Wasser ist die Schallgeschwindigkeit größer und deshalb die Zeitdifferenz des Auftreffens auf die beiden Ohren viel geringer, sodass das Richtungshören kaum möglich ist.

 Die Schallgeschwindigkeit im Wasser ist ca. 1485 m/s, d.h. 4,5-mal schneller als in der Luft.

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Im Wasser ist die Schallleitung erheblich besser als in der Luft. Die wahre Entfernung einer Geräuschquelle lässt sich daher nicht durch ihre Intensität abschätzen.

  Die Schallortung ist unter Wasser schwierig, da im Wasser eine viel höhere Schallgeschwindigkeit als in der Luft vorherrscht.

Die Zeitdifferenz zwischen dem Auftreten des Schalls an den Ohren ist so gering, dass sie durch das Gehirn nicht mehr aufgelöst werden kann. Ferner überträgt sich der Schall im Wasser auf die Schädelknochen, sodass der Schall gleichzeitig an beide Ohren gelangt. Aus diesem Grund kann der Taucher die Richtung einer Schallquelle unter Wasser schwer orten. Dies ist ein gefährlicher Mangel und kann zu Problemen führen, z.B. in Gebieten mit Motorbootverkehr.